Aktuelles

TERMINE 2020 FESTGELEGT

Der Vorstand des SPD-Ortsvereins Himmelsthür hat seinen Terminkalender 2020 beschlossen. Vorstandssitzungen finden weiterhin am ersten Montag im Monat im Hotel „Zum Osterberg“ statt. Beginn ist jeweils um 18:30 Uhr. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können ohne Anmeldung daran teilnehmen.

Die Jahreshauptversammlung wird am Freitag, den 07. Februar 2020 um 18:00 Uhr ebenfalls im Hotel „Zum Osterberg“ stattfinden. Wichtigster Punkt sind die Neuwahlen für den Vorstand.

Für Sonnabend, den 09. Mai 2020 – 10:00 Uhr – wird eine Begehung des Ortsteils Himmelsthür geplant. Einzelheiten werden rechtzeitig mitgeteilt.

Die traditionelle Filmnacht von Himmelsthür findet am Freitag, den 28. August 2020 statt.

 


Ein besonderer Brief

Über einen besonderen Brief konnte sich der Vorstand des SPD-Ortsvereins Himmelsthür freuen. Margrit Reese, 88, hatte sich spontan an die Schreibmaschine gesetzt und großes Lob für die Feier aus Anlass des 150jährigen SPD-Jubiläums am 17. September ausgesprochen. Zu Margrit Reese muss man wissen, dass sie 1978 in die SPD eintrat, lange Jahre Beisitzerin im Vorstand war und von 1994 bis 2001 dem Ortsrat Himmelsthür angehörte. Darüber hinaus setzt sie sich auch aktuell in der Seniorenarbeit ein.

An meinen SPD-Ortsverein Himmelsthür

Lieber Ludwig,

Dir, dem gesamten Vorstand und allen Helfern, danke ich ganz herzlich für den wunderschönen Festakt „150 Jahre SPD-Ortsverein Himmelsthür“. Es war ein gelungenes Fest.

Sehr gut hat mir auch die ausgezeichnete Festschrift gefallen.

Der Saal und die Tische im „Osterberg“ waren dezent und hübsch geschmückt. Zum Empfang wurde ein Glas Sekt gereicht. Die Klänge der Band der Musikschule Hildesheim gaben einen guten Einstieg. Es war alles stimmig, die Atmosphäre war sehr angenehm. An runden Tischen saß die SPD-Familie zusammen. Man kannte sich und das über lange Jahre – das tat gut.

Mit Stephan Weil haben wir einen hervorragenden Ministerpräsidenten in Niedersachsen. Aber wir haben auch hervorragende Minister. Olaf Lies als Festredner hat in der etwas schwierigen Situation der SPD nach vorn geschaut und Mut gemacht. Er hat viele Bereiche der SPD-Arbeit angesprochen und eine Festrede gehalten, für die es zu Recht viel Beifall gab. 

In den Grußworten wurde zum Ausdruck gebracht, wie wichtig die Arbeit des SPD-Ortsvereins ist und wie gut die Zusammenarbeit im Ortsrat Himmelsthür gelingt – für den Ort und die Bürgerinnen und Bürger.

Als ich 1978 zu Euch kam, waren zwei Jusos im Vorstand: Sven und Ralf Wieduwilt. Beide sind auf ihre Art ihren Weg in der SPD gegangen. Dann kam Bernd Lynack. Auf diese jungen Menschen könnt Ihr stolz sein.

Danken möchte ich auch Achim Tiemer. Regelmäßig bekomme ich von ihm die Protokolle der Vorstandssitzungen. So bin ich über Eure Arbeit immer gut informiert. In Himmelsthür wird man alt – aber nicht vergessen.

Herzlichst

Eure Margrit Reese

 

2018 erhielt Margrit Reese aus der Hand von Hanne Modder die Urkunde für 40jährige Mitgliedschaft

 


HAUPTVERSAMMLUNG DES SPD-STADTVERBANDES ZUM THEMA „WOHNEN IN HILDESHEIM 2030“

 

 


150jähriges Jubiläum mit vielen Ehrengästen und Mitgliedern gefeiert

Ein großer Tag für den SPD-Ortsverein Himmelsthür

Es war ein großer Tag für den SPD-Ortsverein Himmelsthür. Am 17. September feierte er in Anwesenheit vieler Mitglieder und zahlreicher Ehrengäste im Hotel „Zum Osterberg“ sein 150jähriges Jubiläum. Hintergrund dafür war die geschichtlich belegte Tatsache, dass im Jahre 1869 fünf Himmelsthürer Bürger um den Bevollmächtigten E. Nolte Funktionen entsprechend den Statuten des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (ADAV)  übernommen und so die „Keimzelle“ der Sozialdemokratie geschaffen hatten. Durch die Festrede von Olaf Lies, Stellvertretender Landesvorsitzender der SPD und Niedersächsische Umweltminister,  ebenso wie durch die zahlreichen Grußworte zog sich als roter Faden, welche Bedeutung dies für die Entwicklung der Demokratie in Deutschland gehabt habe.

Olaf Lies erinnerte an die Ausgangspunkte für die Entstehung der Arbeiterbewegung – den Kampf um gesellschaftliche Teilhabe, um bessere Arbeitsbedingungen und eine kürzere Arbeitszeit. Er zählte auf, wie Sozialdemokraten seitdem die politische Entwicklung in Deutschland geprägt haben. Stichworte: der Kampf um das gleiche und allgemeine Wahlrecht, die Wahl von Friedrich Ebert zum ersten Reichspräsidenten, der Auftritt von Marie Juchacz 1919 im Reichstag als erste Frau vor dem deutschen Parlament und schließlich die Weimarer Verfassung selbst.

Unter lebhaftem Beifall betonte Lies, dass die Weimarer Republik nicht an ihrer Verfassung gescheitert sei, sondern weil es zu wenige Demokraten gab, die sie verteidigt haben. Zu den wenigen, die damals für die Republik gekämpft hätten, „gehörte unsere Partei“. Lies zitierte hier die berühmte Aussage von Otto Wels 1933 bei der Ablehnung des Ermächtigungsgesetzes: „Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.“ In diesem Zusammenhang zeigte er Parallelen zur politischen Lage der Gegenwart auf und warnte: „Wir dürfen den Erfolg der AfD nicht zulassen; wir müssen die Demokratie auch heute verteidigen.“

In seiner Festrede wurde die besondere Bedeutung der SPD für die demokratische Entwicklung in Deutschland deutlich. Lies unterstrich, dass aber auch das Land Niedersachsen in den letzten 70 Jahren u.a. von Sozialdemokraten wie Hinrich-Wilhelm Kopf, Georg Diederichs, Alfred Kubel und Gerhard Schröder geprägt wurde. Mit Blick auf die vielen SPD-Ortsvereine und insbesondere den OV Himmelsthür betonte Lies, „das Herz der Demokratie schlägt vor Ort“. Wichtig sei die Verankerung der Partei in den Vereinen und Verbänden, in den Ortschaften und ihren Veranstaltungen. „Mit Eurem Motto ‚Wir in Himmelsthür‘ seid Ihr auf dem richtigen Weg“, führte er an die Adresse des SPD-Ortsvereins gewandt aus.

Natürlich konnte die gegenwärtige Krise der Partei nicht unerwähnt bleiben. Dieser Findungsprozess könne zu der Schlussfolgerung führen, „dass man sich nur mit sich selbst beschäftigt.“  Lies wörtlich: „Jetzt muss mal Schluss sein mit der Debatte um Personen.“ Der Minister zeigte sich aber optimistisch, dass es der Partei gelingen wird, die Themen aufzugreifen, die für die Bürger wichtig sind. „In  Deutschland wird eine starke Sozialdemokratie gebraucht.“ Und zum Thema GroKo: „Die Große Koalition hat 95 Prozent erreicht, aber man ärgert sich über die 5 Prozent, die nicht erreicht wurden.“

Lies ging auch auf die Themen Bildung, Arbeit und Umwelt  „als Eckpfeiler sozialdemokratischer Profilierung“ ein und forderte, die Beschäftigten in den kritischen Sektoren mitzunehmen“. Dabei müssten die Verantwortlichen „den Mut zu einer klaren Haltung haben, es nicht allen recht machen zu wollen und Ecken und Kanten zu zeigen.“

Im Anschluss an die Festrede hatte die Ehrengäste Gelegenheit zu ihren Grußworten. Zu Wort kam der Hildesheimer Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer. Ihm folgten Landrat Olaf Levonen, MdB Bernd Westphal, der Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Sven Wieduwilt und Ortsbürgermeister Dr. Christian Stock. Den Rednern ging es um die Bedeutung dieses Jubiläums für die Entwicklung der Demokratie, aber auch um die Leistungen des Ortsvereins. Insbesondere Bernd Westphal sprach dem Vorstandsteam den Dank für seine Leistungen wie die Ortsteilzeitung, die jährlichen Veranstaltungen und Feste sowie die politischen Ideen für den Ortsrat und die Stadt aus.

Eine Band der Musikschule Hildesheim erfreute bei mehreren Auftritten mit flotter Pop-Rock-Musik.

Ein weiterer Höhepunkt der Feier war die Ehrung der Jubilare. Das waren diesmal Wilhelm Büsener (60jährige Mitgliedschaft), Joachim Tiemer und Paul Hinz (jeweils 50 Jahre). Ludwig Bommersbach zur Ehrung von Büsener: „Du warst eher ein förderndes Mitglied – deine Liebe galt immer der Feuerwehr.“ Von 1978 bis 1984 war Büsener Stadtbrandmeister. Und zu Joachim Tiemer, der dem Vorstand seit 2014 als Schriftführer und Internetbeauftragter angehört: “Schneller kann man Protokolle nicht schreiben. Schon am Tag nach der Vorstandssitzung lag dein Entwurf vor.“ Tiemer sei 1969 unter dem Eindruck von Willy Brandts oft zitiertem Leitmotiv „Mehr Demokratie wagen“ in die Partei eingetreten. Aus Paul Hinz‘ Biografie, der seit längerer Zeit in Himmelsthür lebt, hob Bommersbach dessen Engagement als Vorsitzender der SPD Bad Salzdetfurth und als Mitglied des Stadtrates hervor.

Olaf Lies steckte den Jubilaren die neu gestaltete Nadel der SPD an und händigte ihnen die Urkunde mit der Unterschrift des kommissarischen Vorsitzenden Torsten Schäfer-Gümbel aus.

Bernd Lynack, Hildesheimer Landtagsabgeordneter seit 2013 und eine Art „Eigengewächs“ des Ortsvereins Himmelsthür, war zuständig für das Schlusswort und nahm dies gewohnt locker und humorvoll wahr. Der Ortsverein, dessen Vorstand er nach wie vor angehört, sei sein politisches Zuhause; dort habe er sozusagen sein „politisches Seepferdchen“ gemacht. Die Erfahrungen vor Ort gäben wichtige Impulse für die politische Arbeit im Landtag. Wichtig sei Lynack dabei die Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg und hier erwähnte hier speziell seinen CDU-Ratskollegen Martin Eggers. Mit Blick auf die Kontinuität des SPD-Vorsitzes auf Bundesebene hatte er einen guten Vorschlag – die Bundespartei möge sich an Himmelsthür ein Beispiel nehmen: „Ludwig Bommersbach hat bald ‚silberne Hochzeit‘ als Vorsitzender.“ Mit einer kurzzeitigen Unterbrechung führt er den Ortsverein in der Tat bald 25 Jahre.

Die HAZ titelte ihren Bericht mit der Zeile „Sehnsuchtsblick auf gute Zeiten“. Die Veranstaltung im Hotel „Zum Osterberg“ war nicht nur ein Rückblick; sie machte zugleich Mut zu einem optimistischen Blick nach vorn.                                                                                                                                          jt

 

Goldene Luftballons stellen die wichtigen Ziffern des Tages dar.

Ludwig Bommersbach eröffnet die Veranstaltung und begrüßt die Gäste.

Der Stellvertretende SPD-Landesvorsitzende und Nds. Umweltminister Olaf Lies macht Sozialdemokraten Mut für die Zukunft

 

Unter den Ehrengästen sind auch Bernhard Brinkmann (rechts) und Elisabeth Conrady (Mitte).

Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer: „Es gibt keine stabile Parteiendemokratie ohne die SPD“.

Landrat Olaf Levonen: „Ich gratuliere herzlich zu diesem besonderen Jubiläum.“

MdB Bernd Westphal: „Mein Dank gilt dem Vorstandsteam des Ortsvereins für seine engagierte Arbeit“.

Sven Wieduwilt, Vorsitzender des SPD-Unterbezirks und gebürtiger Himmelsthürer: „Ich habe hier gelernt, wie die Partei tickt“.

Ortsbürgermeister Dr. Christian Stock erinnert an die historische Entwicklung.

Wilhelm Büsener wird geehrt für seine Treue zur SPD. Er gehört der Partei seit 60 Jahren an.

Joachim Tiemer (Bildmitte) und Paul Hinz sind seit 50 Jahren dabei.

Die Jubilare, eingerahmt von Ludwig Bommersbach und Olaf Lies.

Bernd Lynack, MdL und Vorstandsmitglied des Ortsvereins: „Die Erfahrungen vor Ort sind mir im Landtag eine wichtige Hilfe.“

Neben „Walking on sunshine“ präsentiert die Band der Musikschule Hildesheim weitere Pop-Rock-Titel.

Fotos: Björn Siegel


SPD-Ortsverein organisiert Besuch des Landtags in Hannover

Höhepunkt: der Platz auf dem Stuhl der Landtagspräsidentin

Wenige Tage vor der Feier aus Anlass seines 150jährigen Jubiläum organisierte der SPD-Ortsverein Himmelsthür einen Besuch des Niedersächsischen Landtags in Hannover. An diesem Sonnabend herrschte im Leineschloss am Hannah-Ahrend-Platz 1 kein parlamentarischer Betrieb – dafür lernten die 46 Bürgerinnen und Bürger aus Hildesheim Bereiche des Parlaments kennen, in die man normalerweise nicht kommt. Bernd Lynack, der Hildesheimer Landtagsabgeordnete, hatte für seine Gäste ein attraktives Programm konzipiert, durch das er unterhaltsam und informativ führte.

Begrüßt hatte er die Besuchergruppe in der Portikushalle, dem Eingangsbereich des Leineschlosses,  und in diesem Zusammenhang die Bürgerfreundlichkeit des niedersächsischen Parlaments betont. „Der Landtag ist an 364 Tagen im Jahr offen. Eine Bannmeile gibt es nicht.“ Im Fraktionssaal der SPD präsentierte Lynack den aktuellen Landtagsfilm, der verständlich und sehenswert in die Grundlagen der parlamentarischen Arbeit einführte.

Ein Rundgang durch das Gebäude schloss sich an. Einblicke gab es u.a. in das Abgeordnetenbüro von Bernd Lynack – erstaunlich klein – und in einen der Versammlungsräume für Beratungen der Parlamentsausschüsse – ziemlich groß. Lynack führte auch in den Übergangsplenarsaal im ehemaligen Georg-von-Coelln-Haus, in dem die Abgeordneten während des Umbaus des Landtags von 2014 bis 2017 zu ihren Plenardebatten zusammenkamen. Mit dem Fahrstuhl ging es auch auf die im 5. Stock gelegene Dachterrasse mit Blick auf die bauliche Umgebung des Leineschlosses.

Besonders beeindruckend war die Besichtigung des komplett neugestalteten Plenarsaals, der sich in seiner baulichen Großzügigkeit deutlich von dem Übergangsquartier im ehemaligen Georg-von-Coelln-Haus unterscheidet. Wer wollte, durfte sich gern auf den Stuhl der Landtagspräsidentin setzen und den Blick von der erhöhten Warte auf das Plenum genießen. Der Anspruch, ein offenes Haus der Bürgerinnen und Bürger zu sein, zeigte sich auch architektonisch in diesem transparenten, modernen, von Licht durchfluteten Saal. Dort entstand dann auch das Gruppenfoto.

Bei der abschließenden Gesprächsrunde im SPD-Fraktionssaal berichtete Bernd Lynack darüber, wie die Entscheidungsprozesse in der Fraktion ablaufen. Auch wenn Abgeordnete „nur ihrem Gewissen verpflichtet“ sind, gilt doch in den tatsächlichen Abläufen der von Lynack so formulierte Grundsatz: „Politik ist ein Teamspiel“.                                             jt

 

Bernd Lynack begrüßte die Besuchergruppe in der Portikushalle

Insgesamt 46 Bürgerinnenn und Bürger waren im Leineschloss dabei

Der aktuelle Landtagsfilm gibt Einblick in die parlamentarische Arbeit

 

In seinem Arbeitsraum erläutert Bernd Lynack den Monitor mit dem Terminplan

Im Raum 1105 tagen die verschiedenen Parlamentsausschüsse

Hier tagte das Plenum während der Umbauphase von 2014 – 2017

Einmal auf dem Präsidentenstuhl sitzen ….

Der neue Plenarsaal: transparent, modern, von Licht durchflutet.

Blick vom Präsidium aus ins Plenum

Gruppenbild

 


 

 

150 Jahre SPD-Ortsverein Himmelsthür

Olaf Lies hält die Festrede

Zu feiern gibt es für den SPD-Ortsverein Himmelsthür ein für eine deutsche Partei besonderes Jubiläum: der Ortsverein wird in diesem Jahr 150. Entsprechend den Statuten des damaligen Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins als Vorläufer der SPD waren im Jahre 1869 fünf Himmelsthürer Bürger mit Ämtern betraut worden. Dies gilt als historisch verbürgtes Datum für die Gründung des Ortsvereins Himmelsthür. Die offizielle Jubiläumsfeier wird am 17. September im Hotel „Zum Osterberg“ veranstaltet.

Der Vorstand plant eine repräsentative Veranstaltung. Im Mittelpunkt wird die Festrede von Umweltminister Olaf Lies – zugleich Stellvertretender SPD-Landesvorsitzender –  stehen. Als Ehrengäste haben Alt-MdB Hermann Rappe, OB Dr. Ingo Meyer, MdB Bernd Westphal und MdL Bernd Lynack ihre Teilnahme zugesagt.

In Vorbereitung ist eine Festschrift, in der die Geschichte der Parteigründung dargestellt und mit zahlreichen Dokumenten belegt wird.

 

Umweltminister Olaf Lies hält die Festrede am 17. September 2019.

Foto: Henning Scheffen

 


SPD-Filmnacht von Himmelsthür profitiert vom Superwetter

Publikumsmagnet für den gesamten Ortsteil

 Diese Filmnacht – die 23. immerhin schon – war die größte seit dem Debüt in den 90er Jahren. Bei angenehm sommerlichen Temperaturen zog es hunderte Himmelsthürer Bürgerinnen und Bürger, oft mit Kindern oder auch Enkelkindern, auf den Schulhof der Grundschule an der Danziger Straße, um den „Überraschungsfilm“ mitzuerleben. Diesmal hatte Thega-Chef Karl-Heinz Brinkmann den Film „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ zur Verfügung gestellt. Per Beamer wurde der Film von den Thega-Mitarbeitern Sebastian Reeß und Carsten Vogelsang auf die an der Schulfassade aufgehängte Riesenleinwand übertragen.

Der Film, der 2018 herauskam, baut auf dem Buch von Michael Ende auf. Er nimmt die Zuschauer mit auf eine abenteuerliche Reise, auf die sie so bekannten Schauspielern wie Henning Baum, Annette Frier, Christoph-Maria Herbst und Uwe Ochsenknecht erkennbar gern folgen. Im Konzept handelt es sich um einen Mix aus Abenteuerfilm und Fantasy mit der eindeutigen Zuordnung von Familien als Zielgruppen.

Eingeleitet wurde die Filmnacht mit einem Auftritt des Musikvereins Himmelsthür. Dirigent Reinhard Walprecht griff mit seinem Team aus 20 Musikern passend zum Anlass das Thema „Filmmusik“ auf und präsentierte Melodien aus Filmen wie „Winnetou“, „Findet Nemo“ oder „The Blues Brothers“. Der Dirigent gab jeweils zuvor kurze Erläuterungen zu der ausgewählten Melodie und bezog dabei das Publikum geschickt mit ein, indem er es zum Raten aufforderte.

An diesem lauen Sommerabend war natürlich der Getränkewagen immer umlagert. Neben Bier vom Fass wurden Wein und Sekt, aber auch viele alkoholfreie Getränke angeboten. Von dem SPD-Team auf dem Wagen wurde dabei besondere Kondition verlangt. Erst nach Mitternacht war hier Zapfenstreich. Weitere Attraktionen waren der Bratwurst- und der Pommes-frites-Stand. Angeboten wurde auch Popcorn.

Für das Team des SPD-Ortsvereins Himmelsthür – verstärkt durch Mitarbeiter der AWO – stellte diese 23. Filmnacht wieder eine besondere logistische Herausforderung dar. Es hat sie mit Bravour bestanden.                            jt

Reinhard Walprecht erläutert dem Publikum, welche Filmmusik gleich präsentiert wird

Vorsitzender Ludwig Bommersbach begrüßt die Gäste der „SPD-Filmnacht von Himmelsthür“

Hochbetrieb auf dem Getränkewagen – keine Zeit also, um für den Fotografen zu posieren. Von links Norbert Siegel, Jürgen Aue, Elfie und Rüdiger Mey.

Hier gibt es Popcorn. Björn Siegel (rechts) und Dennis Bartels organisieren den Popcorn-Verkauf, aber auch die Kasse für Pommes frites und Bratwürstchen.

Experten am Grill: Susanne Knorr und ihr Bruder Ulf.

Das Highlight des Abends. Der Film „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ wird auf die Riesenleinwand übertragen.


  1. SPD-Filmnacht von Himmelsthür findet am 23. August statt

Freileichtkino auf dem Schulhof der Grundschule

In diesem Jahr feiert der SPD-Ortsverein Himmelsthür sein 150jähriges Jubiläum. Zu den aus diesem Anlass geplanten Veranstaltungen gehört die traditionelle „Filmnacht von Himmelsthür“. Termin für die mittlerweile bereits 23. „Filmnacht von Himmelsthür“ des SPD-Ortsvereins Himmelsthür ist Freitag, der 23. August 2019, ab 19:00 Uhr. Gezeigt wird ein von der THEGA zur Verfügung gestellter „Überraschungsfilm“.

Ort der Veranstaltung ist wiederum der Schulhof der Grundschule an der Danziger Straße. Fleißige Helferinnen und Helfer aus AWO und SPD verwandeln rechtzeitig den Schulhof in ein Freilichtkino mit Stühlen und Tischen. Der Film wird per Beamer auf eine an der Schulfassade hängende Großleinwand übertragen. Die Präsentation beginnt, sobald die Lichtverhältnisse es bei Einbruch der Dunkelheit zulassen.

Eingeleitet wird die Filmnacht mit einem Auftritt des Musikvereins Himmelsthür. Dirigent Reinhard Walprecht wird mit seinem Team aus 20 Musikern passend zum Anlass das Thema Filmmusik aufgreifen und Melodien aus Filmen wie „Winnetou“, „Findet Nemo“ oder „The Blues Brothers“ präsentieren. Man darf davon ausgehen, dass sie beim Publikum hervorragend ankommen werden.

Natürlich wird auch für das bekannte leibliche Wohl gesorgt. Bratwurst vom Grill, Pommes frites und Getränke von der Limonade bis zum frisch gezapften Bier stehen auf der Angebotsliste.

Der SPD-Vorstand rechnet mit einer regen Beteiligung der Himmelsthürer Bürgerinnen und Bürger an dieser Kultveranstaltung und hofft aufs Wetter. Wenn alle Stricke reißen sollten, gibt es auch eine Notlösung. Dann wird die Filmpräsentation in die Turnhalle der Grundschule verlegt.

 

 


 

Hitzefrei gab es nicht

Kinderfest des SPD-Ortsvereins Himmelsthür am neuen Ort

Eine große Veranstaltung hatte der SPD-Ortsverein Himmelsthür geplant. Auf einer neuen Route entlang der Jahnstraße sollte im Rahmen eines Kinderspielfestes das Seifenkistenrennen durchgeführt werden. An geeigneter Werbung für das Fest in den verschiedenen Medien fehlte es nicht. Doch bei einer Spitzentemperatur von 37° im Schatten war die Anziehungskraft der Jo-Wiese nicht zu überbieten. So folgten nur wenige Kinder der Jahrgänge 2010 bis 2013 und 2005 bis 2009 der Einladung des Ortsvereins. Diejenigen, die dabei waren, steuerten ihre Seifenkisten geschickt über die durch Pylonen abgesteckte leicht abschüssige Strecke. Wie in den vergangenen Jahren wurden sie anschließend mit ihren Fahrzeugen von Bernward König mit seinem alten Deutz-Trecker den Berg hinaufgezogen.

Im Schatten der Bäume auf dem Parkplatz vor der Sporthalle des Gymnasiums war es erträglicher. Dort boten Elfie Mey und Gabi Bommersbach von Mitgliedern des Ortsvereins selbst gebackenen Kuchen und kühle Getränke an. Rüdiger Mey grillte neben dem Getränke- und Kuchenwagen Bratwürstchen. Stark nachgefragt wurde auch Popcorn. Die Kleinsten, für die das Seifenkistenrennen noch nicht in Frage kam, konnten sich auf einer Hüpfburg amüsieren.

Auch die Freiwillige Feuerwehr Himmelsthür war wieder dabei. Dort konnte man sich Einblick in die Technik eines Feuerwehrfahrzeugs verschaffen oder an einem Zielspritzen teilnehmen.

Als das Spielfest sich dem Ende näherte, kam „das Kind im Manne“ zum Zuge. Aus der Gruppe der vielen Helfer bei diesem Fest zwängten sich u.a. Björn Siegel, Dennis Bartels, Gökhan Gürcan und Bernd Lynack in die eigentlich für sie zu kleinen Seifenkisten und begaben sich auf Rekordjagd. Als offenbar magische Grenze erwies sich dabei die 20-Sekunden-Marke. Nur Einem gelang es, diesen Wert mit einer Zeit von 19,0 Sek. um 1 Sek. zu unterbieten.        jt

Einer der teilnehmenden Jungen auf der Piste

 

Bernward König zieht die Seifenkisten mit seinem Deutz bergauf

Wasser marsch“ hieß es bei der Feuerwehr

Mit dem Wasserstrahl das „brennende Haus“ treffen: Zielspritzen bei der Feuerwehr

Schatten dringend erwünscht. Hier konnten sich die Gäste auf Bänken ausruhen

Die Hüpfburg als Angebot für die Kleinsten

Ehrgeizig: Bernd Lynack bei seinem Versuch, die 20 Sekunden zu unterbieten

 

Björn Siegel am Start

Auch Dennis Bartels kämpft um die Sekunden

 


Die Plakate hängen

Die Pressemitteilungen hat der Vorstand des SPD-Ortsvereins Himmelsthür termingerecht auf den Weg gebracht – nun hängen auch die Plakate, mit denen im Ortsteil auf das für den 29. Juni geplante Kinderspielfest aufmerksam gemacht wird. Je ein Plakat steht jeweils am Ortseingang und ist für Autofahrer wie Fußgänger oder Radfahrer gut einzusehen. Ein weiteres Plakat ist im Ortsmittelpunkt – gegenüber der Pauluskirche – aufgestellt worden.


SPD-Spielfest Himmelsthür am Sonnabend, den 29. Juni 2019, ab 15 Uhr

Seifenkistenrennen auf neuer Strecke

Auch in diesem Jahr lädt der SPD-Ortsverein Himmelsthür zu seinem traditionellen Spielfest ein. Im Mittelpunkt wird wieder das Seifenkistenrennen stehen. Allerdings wird es auf einem neuen Parcours ausgetragen. Rennstrecke ist der abschüssige Bereich an der Jahnstraße parallel zu den Sportplätzen. Der durch Pylonen abgesteckte Kurs wird den Teilnehmern fahrerisches Können abverlangen. Gestartet wird in zwei Wettkampfklassen für 6- bis 9jährige und 10- bis 14jährige. Teilnehmer können sich direkt an Ort und Stelle anmelden.

Eingebettet ist das Seifenkistenrennen in ein Fest mit einem abwechslungsreichen Programm. Die Freiwillige Feuerwehr Himmelsthür wird ein Löschfahrzeug bereitstellen und kleinere Wettkämpfe wie ein Zielspritzen anbieten. Bei anderen Spielen werden Sumo-Anzüge und Sprungfedern und eine Rutsche zum Einsatz kommen. Die jüngeren Jahrgänge können sich auf einer Hüpfburg austoben. An einem anderen Stand wird ein Bastelprogramm angeboten.

Auf Hunger und Durst sind die Organisatoren vorbereitet. Es wird nicht nur Kaffee und Kuchen – hausgemacht und gespendet – angeboten, sondern darüber hinaus natürlich auch frische Bratwurst vom Grill. Besonders beliebt ist immer der Popcornstand, der von der AWO betreut wird.

Die Beteiligten können sich auf ein interessantes und rundes Programm freuen, das hoffentlich von sommerlichem Wetter begleitet wird.

 

 


 

 

 

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SPD-Zeitung „Wir in Himmelsthür“ wird am Mittwoch verteilt. Die aktuelle SPD-Zeitung ist jetzt an die Vertriebsgesellschaft HVO geliefert worden. Am kommenden Mittwoch wird die 20 Seiten umfassende Zeitung in Himmelsthür zusammen mit dem „Huckup“ in die Hausbriefkästen gesteckt


Einladung

SPD Himmelsthür bietet Landtagsbesuch an

Der SPD–Ortsverein Himmelsthür bietet für Sonnabend, den 14. September 2019 in der Zeit von 15 bis 17 Uhr einen Besuch des Niedersächsischen Landtags an. Unser Landtagsabgeordneter MdL Bernd Lynack wird durch den Landtag führen und den Teilnehmern den Arbeitsalltag im Landesparlament erklären. Die Abfahrt erfolgt um 14:00 Uhr in Himmelsthür an der Bushaltestelle Pauluskirche. Die Rückfahrt ab Hannover ist für 18:00 Uhr geplant.

Der Unkostenbeitrag für die Busfahrt beträgt 10,00 Euro und ist bei Anmeldung auf das Konto des SPD-Ortsvereins Himmelsthür  IBAN DE95 2595 01300060 7097 29 zu entrichten. Anmeldungen bitte an Ludwig Bommersbach per Tel: 05121-22334 oder E-Mail L.Bommersbach@nullt-online.de


SPD-Zeitung „Wir in Himmelsthür“ zur Europawahl wird am 22. Mai 2019 verteilt

In diesen Tagen wird die neue SPD-Zeitung Himmelsthür in einer Auflage von 3.500 Exemplaren gedruckt. Diese vom SPD-Ortsverein getragene Zeitung ist eindeutig focussiert auf die Europawahlen. Aufmacher ist ein Interview mit der SPD-Spitzenkandidatin Katarina Barley („Europa ist für mich unsere Zukunft“). Bernd Lange, Mitglied des Europaparlamentes und Vorsitzender des einflussreichen Ausschusses für Internationalen Handel, macht in seinem Beitrag deutlich, wie wichtig diese Wahlen werden: „Wir stehen vor einer Entscheidungswahl“. Cornelia Ott aus Nordstemmen, die ebenfalls bei den Europawahlen kandidiert, wird „Flagge für Europa zeigen“. Bernd Lynack, Landtagsabgeordneter aus Hildesheim und Vorstandsmitglied des Ortsvereins Himmelsthür, stellt dar, was vielfach unbekannt ist, dass zahlreiche Projekte im Hildesheimer Raum durch die EU gefördert werden: „Aus den EU-Strukturfonds fließen Milliarden.“ Natürlich wird auch in einem eigenen Beitrag der technische Ablauf der Wahl erläutert: „Wer wählt wen und vor allem wann?“

Die Zeitung wird am Mittwoch, den 22. Mai – also wenige Tage vor dem Wahltermin – in Himmelsthür verteilt.


SPD-Parteirat beschließt Antrag des SPD-Ortsvereins Himmelsthür zum Gute-Kita-Gesetz

Der SPD-Landesparteirat hat sich in seiner Sitzung am 30. März mit unserem Antrag befasst und diesen Beschluss gefasst:

 

OV Himmelsthür – „Die Verbesserung der Qualität in unseren Kindertagesstätten ist uns wichtig und eine Herzensangelegenheit“

1. Nach dem Gesetz zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung vom 19.12.2018 hat Kultusminister Grant Hendrik Tonne ausgeführt, dass in Niedersachsen die 525 Mio. € des Bundes zum großen Teil für die Beitragsfreiheit in den Kitas eingesetzt werden.

2. Die Intention des Bundes ist, mit dem „Gute Kita Gesetz“ die Qualität in den Kitas zu verbessern wie z.B.: verbesserte pädagogische Angebote, bedarfsgerechte Betreuungszeiten, gute Betreuungsschlüssel, qualifizierte Fachkräfte, Stärkung von Leistungskräften, bessere Sprachbildung oder hochwertigeres Mittagessen.

3. Der SPD-Landesverband Niedersachsen fordert die SPD-Landtagsfraktion auf, sich dafür einzusetzen, dass der weitaus größere Teil der Bundesmittel des „Gute Kita-Gesetzes“ für die notwendigen und längst überfälligen Qualitätsverbesserungen in den Kitas eingesetzt wird.

Beschluss (einstimmig):

Annahme von Punkt 3. in folgender Fassung:

Der SPD-Landesverband Niedersachsen fordert die SPD-Landtagsfraktion auf, sich dafür einzusetzen, dass der weitaus größere Teil der noch zusätzlich fließenden Bundesmittel des „Gute Kita Gesetzes“ für die notwendigen und längst überfälligen Qualitätsverbesserungen in den Kitas eingesetzt wird.

Punkt 1. und 2. werden Begründung.


 

Stadtbaurätin Andrea Döring bei ihrem Referat im Hotel „Zum Osterberg“

Andrea Döring: „Hildesheim verfügt über attraktive Standortfaktoren“

In den 1 ½ Jahren, die die neue Stadtbaurätin Andrea Döring im Amt ist, hat sie sich in Hildesheim bereits einen Namen gemacht. Von Anfang an hat sie dabei betont, wie wichtig es ihr ist, die Bürger einzubinden. Über Workshops und Bürgerversammlungen, auch durch Einzelgespräche: „Stadtentwicklung braucht gesellschaftlichen Konsens.“ Das war eine ihrer ersten Aussagen. Dazu passen die von Frau Döring initiierten „Stadtspaziergänge“, die sie gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern durchführt und die auf großes Interesse stoßen. Am 14. September 2018 hatte sie sich von Himmelsthür ein Bild gemacht und war dabei von Mitgliedern des SPD-Vorstands begleitet worden. Der SPD-Ortsverein Himmelsthür hatte jetzt die Stadtbaurätin zu einer öffentlichen Versammlung ins Hotel „Zum Osterberg“ eingeladen.

Andrea Döring erwies sich dabei als Publikumsmagnet. Deutlich mehr als 60 Personen, überwiegend Bürgerinnen und Bürger aus dem Ortsteil, waren der Einladung gefolgt. Unter dem etwas sperrigen Titel „Schwerpunkte der Stadtentwicklung in Hildesheim mit Blick auf den Stadtteil Himmelsthür“ erlebten sie ein auf Folien gestütztes eineinhalbstündiges Referat mit vielen interessanten Informationen.

In ihrem Vortrag ging Frau Döring auf eine Vielzahl städtebaurelevanter Themen ein. Als Schwerpunkte arbeitete sie das Gewerbegebiet Nord mit dem 3. Autobahnanschluss, den Hafen, die emissionsfreie Mobilität, den Green-City-Plan, die Wohnqualität in der Innenstadt und die Entwicklung von Wohnbauprojekten heraus. Zentrale Themen waren überdies der Aufbau eines Systems zur digitalen Erfassung des motorisierten Verkehrs (Stichwort Ampelschaltung),  die Förderung des Radverkehrs, Hochwasserschutz und die Bewerbung Hildesheims als Kulturhauptstadt Europas.

Unter der Überschrift „Hildesheim ist heute und in der Zukunft noch viel mehr…“ fasste Andrea Döring in acht Punkten ihre Einschätzung der Qualität des Lebens in der Stadt Hildesheim zusammen. So sei Hildesheim ein „Arbeitsplatzschwerpunkt in der Region“ mit attraktiven Standortfaktoren. Sie sei eine lebendige Stadt „mit starken Quartieren und einem ausgeglichenen Wohnungsmarkt“. Die Stadt sei „familienfreundlich und generationsübergreifend“. Sie sei sowohl eine „Stadt der Integration“ als auch eine „Fahrrad- und Fußgängerstadt“ und „Bildungsschwerpunkt von Anfang an mit Kita, Schulen und Uni“. Bei der Zusammenführung von Baukultur und Kulturlandschaft sei Hildesheim „ganz vorn“. Und nicht zuletzt sei die Stadt „an Klimaschutz und Klimafolgen angepasst“, was den Hochwasserschutz und Starkregenereignisse betrifft.

Den Ortsteil Himmelsthür betreffende Fragen wurden von der Referentin, aber auch von den Teilnehmern angesprochen. Da ging es um die Bebauung des Bernwardshofes, wo 120 Wohneinheiten entstehen werden, aber auch um die Sanierung des Radwegs zwischen Himmelsthür und Hildesheim. Dass dieses Thema besonders auf den Nägeln brennt, war mehreren kritischen Beiträgen zu entnehmen. Andrea Döring versprach, diese Sanierungsmaßnahme im Auge zu behalten. Ob es gelingt, noch in diesem Jahr einen geeigneten Belag aufzubringen, wird abzuwarten sein. Themen waren auch die Nordumgehung und die Forderung nach einer Sperrung des Linnenkamps für den Schwerverkehr. Zwar stehe die Nordumgehung im Bundeswegeplan, so Frau Döring, doch wie realistisch eine Verwirklichung in nächster Zeit sei, wollte sie nicht einschätzen. Vordringlich sei auf jeden Fall der 3. Autobahnanschluss.

Andrea Döring war wegen eines wichtigen dienstlichen Termins in Braunschweig erst verspätet in Himmelsthür eingetroffen. Der SPD-Vorstand nutzte die Zeit, um auf die am 26. Mai stattfindenden Europawahlen zu orientieren. Dr. Cornelia Ott (Nordstemmen) kandidiert dabei auf der Liste der SPD. Sie erhielt die Gelegenheit, sich selbst vorzustellen und zugleich auf die Bedeutung der Europawahlen vor dem Hintergrund des Anwachsens populistischer Kräfte hinzuweisen.

 

Die Versammlung des SPD-Ortsvereins Himmelsthür war sehr gut besucht


Vorstand SPD Himmelsthür beschließt Antrag zum Gute-Kita-Gesetz

Nach einführenden Worten von Klaus Bange und Ulf Knorr hat der Vorstand des SPD-Ortsvereins Himmelsthür über notwendige Konsequenzen des Gute-Kita-Gesetzes für das Land Niedersachsen diskutiert. Mit dem Gesetz, das am 1. Januar 2019 in Kraft getreten ist, investiert der Bund insgesamt 5,5 Milliarden Euro bis 2022. Ganz neu dabei: Das Gesetz ist ein „Instrumentenkasten“, um Kinderbetreuung überall in Deutschland besser zu machen.

Dem Land Niedersachsen stehen Bundesmittel in Höhe von 525 Mio €  zur Verfügung. Die SPD Himmelsthür spricht sich dafür aus, diese Mittel nicht allein in die vom Landtag bereits beschlossene Beitragsfreiheit zu investieren, sondern einen größeren Teil für die überfällige Qualitätsverbesserung einzusetzen. So lautet der einstimmig gefasste Beschluss:

  1. Nach der Verabschiedung des Gesetzes am 12.12.2018 hat Kultusminister Grant Hendrik Tonne ausgeführt, dass die 525 Mio. € des Bundes zum großen Teil für die Beitragsfreiheit in den Kitas eingesetzt werden sollen.
  2. Intention des Bundes ist es, mit dem „Gute-Kita-Gesetz“ die Qualität in den Kitas zu verbessern wie z.B.: verbesserte pädagogische Angebote, bedarfsgerechte Betreuungszeiten, gute Betreuungsschlüssel, qualifizierte Fachkräfte, Stärkung von Leitungskräften, bessere Sprachbildung oder hochwertigeres Mittagessen.
  3. Der SPD-Landesverband Niedersachsen fordert die SPD-Landtagsfraktion auf, sich dafür einzusetzen, dass der weitaus größere Teil der Bundesmittel des „Gute-Kita-Gesetzes“ für die notwendigen und längst überfälligen Qualitätsverbesserungen in den Kitas eingesetzt wird.

Dieser Beschluss wird an den SPD-Landesparteirat gerichtet, der am 30. März 2019 zusammentreten wird. Ortsvereine sind für dieses Gremium antragsberechtigt.


Pressemitteilung

Andrea Döring spricht bei der SPD Himmelsthür

Zu einer Mitgliederversammlung lädt der SPD-Ortsverein Himmelsthür ein. Stadtbaurätin Andrea Döring, Dezernentin für Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt und Verkehr, wird allgemein über die Entwicklung in Hildesheim sprechen, im Besonderen aber auf deren Aspekte im Ortsteil Himmelsthür eingehen. Exakt lautet ihr Thema „Schwerpunkte der Stadtentwicklung in Hildesheim mit Blick auf den Stadtteil Himmelsthür“. Zu erwarten ist, dass die Referentin neben der Bauplanung im Ortsteil auch auf die brennenden verkehrspolitischen Fragen eingehen wird: Kommt ein Tempolimit auf der B1? Wie geht es weiter mit dem Linnenkamp? Wann ist mit einer Entlastung durch die Nordumgehung zu rechnen? Und schließlich: Welcher Zeitplan gilt für die Sanierung des Radweges zwischen Himmelsthür und Hildesheim. Die Versammlung findet am Freitag, den 22. Februar, um 18:00 Uhr im Hotel „Zum Osterberg“ statt. Sie ist öffentlich; interessierte Bürgerinnen und Bürger können also ohne besondere Anmeldung daran teilnehmen.

 


Werbung für die Mitgliederversammlung im Schaukasten Ortsmitte Himmelsthür

Wie geht es weiter mit der Stadtentwicklung in Himmelsthür?

SPD-Ortsverein hat Stadtbaurätin Andrea Döring eingeladen

Der Vorstand des SPD-Ortsvereins Himmelsthür hat in diesen Tagen alle Mitglieder zu einer Mitgliederversammlung eingeladen. Zentraler Punkt der Versammlung ist das Referat von Stadtbaurätin Andrea Döring. Die städtische Dezernentin wird zum Thema „Schwerpunkte der Stadtentwicklung in Hildesheim mit Blick auf den Stadtteil Himmelsthür“ sprechen. Die Versammlung beginnt am Freitag, den 22. Februar 2019 um 18 Uhr im Hotel „Zum Osterberg“.

Andrea Döring verfügt über eine profunde Sach- und Ortskenntnis. Ihre Themenschwerpunkte werden voraussichtlich diese sein: Mobilität, Lebensqualität in der Innenstadt, die Pflege der Wohnquartiere, Industrie- und Gewerbeflächen. Man darf mit einem informativen und spannenden Vortrag rechnen.

Eingeladen sind zu der Versammlung neben den SPD-Mitgliedern interessierte Bürgerinnen und Bürger des Ortsteils.


Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins Himmelsthür am 4. Februar 2019

Die zweite Vorstandssitzung des laufenden Jahres findet am 4. Februar 2019 um 18:30 Uhr im Hotel „Zum Osterberg“ statt. Auf der Tagesordnung stehen wesentliche Projekte des Ortsvereins im Jahre 2019. Zu deren Höhepunkten gehören die Veranstaltungen zum 150jährigen Jubiläum des SPD-Ortsvereins.

  1. Berichte aus den Gremien
  2. Bericht des Finanzbeauftragten
  3. Mitgliederversammlung am 22. Februar 2019: Stand der Vorbereitung
  4. Spielfest am 29. Juni 2019: Stand der Vorbereitung
  5. Besuch des Landtags am 14. September 2019
  6. Feier zum 150jährigen Jubiläum des SPD-Ortsvereins: Sachstand und Fortschreibung der Planung

Ein buntes Potpourrie an Themen

Bernd Lynack begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Vereinsgaststätte der SG Eintracht

Unter dem Motto „Auf ein Wort zum Sport“ hatte der Hildesheimer Landtagsabgeordnete Bernd Lynack (SPD) in die Vereinsgaststätte von Eintracht Hildesheim e. V. eingeladen. Im rappelvollen Saal hatten sie Gelegenheit dem Niedersächsischen Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, rund um den Sport auf den Zahn zu fühlen. Mit dem Vorsitzenden Clemens Löcke und seinem Stellvertreter Tobias Hartich präsentierte sich Eintracht Hildesheim als Gastgeber und fünftgrößter Sportverein in Niedersachsen.

 

Nach einem kurzen Impuls-Vortrag des Ministers zur gesellschaftlichen Rolle des Sports begann der wirkliche „Auf ein Wort“-Teil der Veranstaltung. Auf den Tischen lagen Bierdeckel aus, auf denen die Gäste ihre konkreten Fragen notieren konnten. Zu Beginn dieser Runde witzelte Pistorius noch, ob sich denn ein ganzer Abend mit Fragen zum Sport füllen lassen könnte. Doch dies war, wie die Anwesenden bewiesen, problemlos möglich.

 

So kam es zu einem bunten Potpourri an Fragen: Nach der Förderung von Ehrenamt und der Übungsleiterpauschale, Online-Arbeit und Datenschutz bei Vereinen sowie der Förderung von Leistungs- und Breitensport. Hier machte Pistorius deutlich, dass gerade im Kontext von Mindestlohn und Minijob niemand, auch im Vereinsleben, gegeneinander ausgespielt werden sollte. Und auch, dass die Auswirkungen der neuen Datenschutzgrundverordnung für Vereine händelbar zu gestalten sind. Dazu berate der Landtag laut Auskunft des Ministers aktuell eine Initiative der Regierungsfraktionen, um Vereine nicht über Gebühr zu mit Bürokratie zusätzlich zu belasten.

 

Gastgeber Bernd Lynack zeigte sich nach der Veranstaltung sehr zufrieden. Sowohl mit der Resonanz als auch dem Austausch. „Gerade weil Sport und auch der organisierte Sport einen solch hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft einnimmt hat sich heute Abend wieder gezeigt, wie wichtig es ist, die einzelnen Akteure bei diesem Thema zu hören und auch zu vernetzen, um die gemeinsame Arbeit immer weiter zu verbessern.“


Hanne Modder in Hildesheim

Hanne Modder bei ihrem Referat; links Ludwig Bommersbach, rechts MdL Bernd Lynack

Politik aus erster Hand gab es bei der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Himmelsthür. Um Jubilare zu ehren, war die Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Johanne Modder nach Hildesheim gekommen. Doch im Mittelpunkt  ihres Auftritts in dem gut besetzten Versammlungsraum des Restaurants “Hacienda“ stand die große Politik auf Bundes- und Landesebene . Schließlich ist die Fraktionsvorsitzende auf Landesebene in alle wichtigen Entscheidungen eingebunden. Ebenso oft wie gern stimmt sich Ministerpräsident Stephan Weil direkt mit ihr ab. So entsteht echtes Insiderwissen. Den vielen Gästen merkte man die Faszination an, die von Hanne Modders Rede ausging.

In ihrem Referat räumte Hanne Modder ein, dass es um die SPD auf Bundesebene derzeit „nicht gut steht“. Doch man dürfe nicht alles schlecht finden, „was wir machen“. Sie verteidigte das Programm der Großen Koalition und zählte Ziele auf wie den Mindestlohn  Erleichterung in der Teilzeitarbeit, die Ansätze in der Rentenpolitik: alles Punkte, die darauf angelegt seien, „für die Menschen das Leben ein wenig besser zu machen“.

Klare Worte fand Modder für die Spannungen zwischen den Schwesterparteien CDU und CSU. Den amtierenden Innenminister Horst Seehofer sah sie als Hauptschuldigen für das schlechte Erscheinungsbild der Großen Koalition und damit zugleich auch für die Wahlniederlagen in Bayern in Hessen. Für die Fraktionsvorsitzende war klar, dass die richtige Konsequenz dieser Quertreiberei von Seehofer sein Rauswurf aus der Regierung hätte sein müssen. „Und was macht die Kanzlerin, als Seehofer seinen Rücktritt als Minister in Aussicht stellt: Sie lässt diese Chance ungenutzt verstreichen.“ Seehofer kann trotz des Hin-und-Her und trotz der unglaublichen Maaßen-Affäre in beiden Ämtern bleiben und weiter Unruhe in stiften.

Hanne Modder ging auch ein auf die parteiinterne Kritik an der Parteivorsitzenden Andrea Nahles. Von einem neuerlichem Personalaustausch halte sie nichts. Wichtig sei es jetzt, „Ruhe zu bewahren“. „Wenn es brennt, löscht man  und rennt nicht weg“, zitierte sie einen Ausspruch der von ihr geschätzten Familienministerin Franziska Giffey. Im Übrigen ließ sie keinen Zweifel daran, was sie von einem Ausstieg aus der Großen Koalition hält.  Hanne Modder forderte ihre Zuhörer auf, darüber nachzudenken, was Opposition konkret bedeutet. Im Sinne des Ausspruchs von Franz Müntefering, „Opposition ist Mist“ machte sie deutlich, wo viel zu oft auch gut gedachte Oppositionsvorlagen landen: im Papierkorb. Zu regieren bedeute dagegen, Vorhaben, Ziele und Ideen zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger durchsetzen zu können. Mut machte sie dem Ortsverein. „Die Sozialdemokratie hat Zukunft und sie hat auch kompetentes Personal.“

In einem weiteren Teil ihrer engagierten Rede ging sie ein auf die Landespolitik. Die Große Koalition sei „keine Liebesheirat“ gewesen, aber  nach ehrlichen Koalitionsverhandlungen könne man jetzt sagen: „Die Koalition arbeitet vernünftig zusammen“ und zählte die vielen Erfolge der Regierungsarbeit auf. Ein Kernbereich sei die Streichung der Kitagebühren. Modder wörtlich: „Da bekomme ich Besuch von einer jungen Familie und die bedankt sich ganz einfach für diese finanzielle Erleichterung.“ Hanne Modder muss es nicht betonen, sie strahlt es aus: Es macht ihr trotz all der Jahre in der Spitzenpolitik immer wieder Spaß, Politik zu gestalten.

Eine Aussprache war nach dem umfassenden Redebeitrag weder eingeplant noch notwendig. Gemeinsam mit Ludwig Bommersbach, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, nahm sie die Jubilarehrungen vor und fand für jedes zu ehrende Mitglied freundliche Worte.

Die Veranstaltung klang aus mit einem Essen.

 

Marga Reinert ist 65 Jahre SPD-Mitglied.

Ehrung für Margrit Reese, Marga Reinert, Agnes Krebsbach und Björn Siegel (hinten)

Die Mitgliederversammlung in der „Hacienda“ war gut besucht


SPD Himmelsthür besucht „Schacht Konrad“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grubengerecht gekleidet stellt sich die Gruppe aus Himmelsthür dem Fotografen

Eine Betriebsbesichtigung der besonderen Art hat jetzt eine 14köpfige Mitgliedergruppe des SPD-Ortsvereins Himmelsthür erlebt. Sie hatte  Gelegenheit zur Einfahrt in den Schacht Konrad in Salzgitter Bleckenstedt. Bevor es im Förderkorb in 1.000 m Tiefe ging, mussten die Sicherheitsschleusen des Wachpersonals passiert werden. Jeder Teilnehmer wurde komplett für die Einfahrt ins Bergwerk umgekleidet – von der Unterwäsche über passende Stiefel und den Overall bis hin zum Helm und dem „Lebensretter“, einem schweren Metallbehälter mit Sauerstoffmaske und anderem im Gefahrenfall lebensrettenden Utensilien. Im offenen Fahrzeug wurden unter Tage verschiedene Sohlen und Orte angesteuert, wo die jeweilige Schicht der Bergleute mit unterschiedlichen Arbeiten beschäftigt war.

Schacht Konrad – ein still gelegtes Eisenerzbergwerk – wird derzeit so ausgebaut, dass er für die Aufnahme von mehr als 300.000 cbm schwach radioaktivem Material geeignet ist. Dieser Umbau ist eine gigantische Aufgabe. Es geht darum, ein sog. „Einlagerungsfeld“ für den Atommüll zu schaffen. Die Einlagerungskammern werden mit einem Querschnitt von etwa 40 m² bei einer Sohlenbreite von etwa 7 Metern und einer Höhe von etwa 6 Metern in den Berg vorangetrieben. Ihre Länge soll am Ende je nach geologischen Gegebenheiten zwischen 100 und 1.000 Meter betragen. Nach der Einlagerung der Container mit dem Atommüll werden die Kammern mit einer Mischung von Gesteinsmaterial und Zement vergossen, um den Atommüll dort dauerhaft zu lagern.

Welche Herausforderung diese Arbeiten darstellen, wird am Zeitplan für die Fertigstellung des Schachts sichtbar. Begonnen wurden die Bauarbeiten 2007. Nach derzeitigem Stand wird von einer Inbetriebnahme im Jahr 2027 ausgegangen. Die Kosten werden sich dann auf insgesamt rund 3 Milliarden Euro belaufen.

Die Himmelsthürer Gruppe war von der Bergwerksbesichtigung unter Führung von Dipl. Geologe Johannes-Ludwig Schneider sichtlich beeindruckt.

 

Der Umbau des Bergwerks ist eine gigantische Aufgabe.