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Andrea Döring bei der SPD: Zielstrebige Stadtentwicklung in Hildesheim

Frau Döring erklärt ihre Pläne zur Stadtentwicklung (Foto: tH)                                    12. September 2018

(tH) Die Stadtentwicklung stand bei der SPD Marienburger Höhe/Itzum im März schon einmal auf der Tagesordnung. Damals musste der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt und Verkehr, Detlef Hansen, für die erkrankte Stadtbaurätin Andrea Döring einspringen. Am 12. September kam sie selbst und breitete einen eindrucksvollen Themenstrauß vor den etwa zwanzig Interessierten aus.

Der erste Eindruck: Andrea Döring ist in Hildesheim angekommen. Obwohl sie erst ein knappes Jahr im Amt ist, verfügt sie über eine profunde Sach-, Orts- und Personenkenntnis. Sie geht auf die Menschen zu, hört sich ihre Sorgen an und gibt ehrliche Antworten. So war das auch bei der SPD-Stadtteilversammlung, die Ortsvereinsvorsitzender René Laske leitete. Dass sie systematisch und zielstrebig vorgeht, zeigte ihr knapp dreiviertelstündiger Vortrag. Die Themenschwerpunkte: Mobilität, Lebensqualität in der Innenstadt, Pflege der Wohnquartiere, Industrie- und Gewerbeflächen, Hochwasserschutz und – speziell für die interessierte Zuhörerschaft – der Wasserkamp.

Im Einzelnen: Die Hauptradwegeverbindungen quer durch die Stadt sollen in einem Dreijahresprogramm für rund 3,6 Millionen Euro verbessert werden. Für den Klingeltunnel sind 2019 Planungskosten in Höhe von 80.000 Euro und für die Umsetzung – mit einer Verpflichtungsermächtigung bis 2022 – zusätzlich 600.000 Euro vorgesehen. Der Radverkehr ist nur ein kleiner Teil des „GreenCityPlans“, also des Konzepts für eine umweltbewusste Stadtentwicklung. Acht Arbeitspakete wurden von rund fünfzig Hildesheimer Expertinnen und Experten erarbeitet, wobei das spannendste Projekt das achte Paket enthält: eine ganze Siedlung mit emissionsfreier Mobilität. Jetzt geht es an die Umsetzung.

Auch in der Innenstadt setzt Andrea Döring auf die Kompetenz der Betroffenen. Den Arbeitskreis Innenstadt will sie wieder aktivieren, die Quartiersinitiative Niedersachsen (QIN) soll wieder aufgelegt werden, für das „Förderprogramm Stadtgrün“ hat Hildesheim die Wallanlagen und den Hohnsenseebereich angemeldet, Gesamtkosten: 4 Millionen Euro bei bis zu 90-prozentiger Förderung. Um die Verbesserung der Wohnquartiere kümmern sich die großen Programme „Stadtumbau West“ und „Soziale Stadt“, an denen sich Hildesheim mit über 140 Projekten mit einem Volumen von rund 28 Millionen Euro beteiligt. Ganz wichtig: bezahlbares Wohnen. Dafür hat der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies (SPD), der auch für Bauen zuständig ist, am 21. März 2018 das Bündnis für bezahlbares Wohnen gegründet. Die Baudezernentin erhofft sich dadurch attraktivere und wirksamere Wohnungsbauförderungsprogramme.

Die Entwicklung des Gewerbegebiets Nord geht mit der Gründung einer Entwicklungsgesellschaft voran, an der die Stadt mit 51 Prozent und die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine mit 49 Prozent beteiligt ist. Entscheidend ist der dritte Autobahnanschluss, den die Stadt jetzt vorfinanzieren will; der Abschluss einer Planungsvereinbarung steht bevor. Beim Hochwasserschutz begann die Stadt mit der Sicherung des Phönix-Gebietes durch eine Maßnahme in der Bleicherstraße. An zweiter Stelle steht Itzum.

Zum Thema Wasserkamp erläuterte Döring das Vorgehen bei der bevorstehenden archäologischen Untersuchung. Die artenschutzrechtliche Untersuchung des FHH-Gebietes (gemäß der europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie) läge bereits vor. In der Diskussion wurden alternative Standorte in Sorsum, Einum oder Achtum genannt. Auch sei Itzum schon genug mit der Stadtentwicklung belastet worden. Hier widersprach Andrea Döring energisch. Der Zuzug neuer Einwohner sei keine Belastung, sondern eine Bereicherung für die Stadt. Und in Itzum könne die Stadt durch abschnittsweise Bebauung auf eigenem Grund für bezahlbares Wohnen sorgen. Sie versprach, Ortsräte und Bürgerschaft an den Planungen zu beteiligen. René Laske bat darum, auch die Fläche hinter der Busendhaltestelle am Ortsrand Richtung Heinde auf ihre Eignung als Bauland zu prüfen.

Für den Marienburger Platz sagte sie das der Ortsbürgermeisterin Nicole Reuss schon für die Ortsratssitzung am 20. November zu. Dann wolle der Investor seine Pläne vorstellen.

SPD-Vorsitzender René Laske bedankte sich bei Andrea Döring mit dem neuen Künstlerbecher der SPD und freute sich über die Zusage, „gern einmal wieder zu kommen.


Nachwahlen bei der SPD

Nicole Reuß, René Laske, Norbert Gässler und Jürgen Niedermeyer mit Elisa                  24. August 2018

(tH) Am 24. August wählte die SPD in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung
zwei Vorstandsmandate nach.

Für die neue Ortsbürgermeisterin der Ortschaft Marienburger Höhe/Galgenberg wurde Dr. Norbert Gässler zum stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden gewählt. Neue Beisitzer wurden Rahel Amon und Jürgen Niedermeyer.

Ortsvereinsvorsitzender René Laske bedankte sich bei Nicole Reuss wir ihre langjährige Tätigkeit als stellvertretende Vorsitzende Sie gehört künftig dem Vorstand von Amts wegen an.

Zur Unterbezirks-Vertreterversammlung zur Vorbereitung der Europawahl 2019 entsendet der Ortsverein Nicole Reuss sowie René Laske.

Ortsbürgermeisterin Beate König informierte die Mitgliederversammlung, dass für den Kindergarten Marienburg kein Neubau geplant ist. Stattdessen sollen die vorhandenen Kindertagesstätten Anbauten erhalten. An die Bundespartei richtet sich der Beschluss, die Rentenpläne von Olaf Scholz und Hubertus Heil zu unterstützen.


Lob- und Tadel auf dem Marienburger Platz

Foto: SPD                                                                                                                                                  08. Juni 2018

(bc) Es ist gute Tradition im Ortsverein Marienburger Höhe/Itzum, zweimal im Jahr in den Stadtteilen Infostände zu organisieren, um im direkten Kontakt mit den Bürgern Meinungen, Anregungen, aber auch Beschwerden und Lob für die Arbeit der Partei aufzunehmen.

Zum ersten Mal stellten sich am 8. Juni in ihren neuen Funktionen Nicole Reuß als Ortsbürgermeisterin Marienburger Höhe/Galgenberg und René Laske als Vorsitzender des Ortsvereins den Fragen der Bürger. Die bereit gestellten großen roten Schachteln, die „Lobbox“ und die „Meckerbox“ wurden gut gefüllt. Da die Bürgerinitiative für eine lebenswerte Marienburger Höhe und einen grünen Wasserkamp ebenfalls einen Infostand aufgebaut hatte, konnten sich die Bürger dort über die Pläne der Stadt zum Wasserkamp informieren und dann gleich gegenüber bei der SPD ihre Meinung zu einer möglichen Bebauung kundtun, wer dagegen ist, konnte per Infoblatt der BI eine „gelbe Karte“ zücken. Es kamen Bürger, die davon ausgehen, dass die SPD zu ihrer Wahlaussage von 2016 steht (keine weiteren Baugebiete in der Südstadt), aber auch Bürger, die meinten, in Itzum fehlen Bauplätze für Eigenheime.

Lob bekam die SPD für ihre Bürgernähe, die sie unter anderem mit Stadtteilveranstaltungen zu verschiedenen Themen und den Dialogständen beweist. Die Marienburger Höhe wurde als moderner Stadtteil mit guten Einkaufsmöglichkeiten gelobt, die Spielplatzsituation sei jetzt spitze, die neu gestalteten Plätze seien gut gelungen und gepflegt, die Nutzung daher überwiegend hoch.

Kritikpunkt war (wie jedes Mal), dass die Tempolimits im Stadtteil (Marienburger Straße) nicht eingehalten werden und öfter Kontrollen stattfinden müssen. Die sowieso große Verkehrsbelastung werde durch neue Baugebiete noch steigen. Die Grünflächenpflege müsse verbessert werden, Wegränder wachsen mit Unkraut zu. Es gäbe immer noch zu wenig Mülleimer (Tonkuhle) und sie sollten zum Beispiel an Spielplätzen regelmäßiger geleert werden. Dass dem Mensa-Neubau der Universität so viele Bäume geopfert werden mussten, wurde bedauert. Da der Wochenmarkt auf dem Marienburger Platz auch immer Kunden aus anderen Stadtteilen lockt, kamen auch einige Itzumer Bürger zum Stand, ihr Fazit: Wir leben gern und gut in Itzum. Am 9. Juni gab es dann den Infostand in Itzum vor dem Rewe-Markt. Anwesend war die gesamte Ortsratsfraktion (René Laske, Beate König, Sibel Güzel, Norbert Gaessler, Oliver Handelmann). Sie erhielten Unterstützung von dem landtagsabgeordneten Bernd Lynack, MdL, dem alten Vorsitzenden Hartmut Häger sowie Hannelore Michel.

In Itzum erfüllen die Sozialdemokraten ihren gesellschaftlichen Auftrag: Die Bürgerinnen und Bürger tragen Themen rund um die Grünflächenpflege sowie Hundekotbehälter mit integrierten Kottüten auf Hunde „Hotspots“ vor.

Ebenfalls wünschen sich die Itzumerinnen und Itzumer einen Drogeriemarkt in Itzum/Marienburg um möglichst ein vollwertiges Angebot vor Ort zu haben und somit den eigenen Stadtteil in welchem sie sich wohlfühlen nur in speziellen Fällen verlassen zu müssen.

Besonders gelobt wurde die neue 30er Zone vor der Schule sowie dem AWO Familienzentrum. Hier freuete sich der Vorsitzende und Fraktionsvorsitzende der SPD Ortsratsfraktion besonders, da er gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen dieser Errungenschaft ins Gespräch gebracht hat.

Das Thema Wasserkamp wurde natürlich auch hier zum Topthema. Es wurde kontrovers und respektvoll diskutiert. Fazit: Es ähnelt den Ortsvereinsbeschluss der SPD – Der Wasserkamp soll nicht bebaut werden.


Nicole Reuß ist neue Ortsbürgermeisterin auf der Marienburger Höhe/Galgenberg

Foto: Hartmut Häger                                                                                                                              29. Mai 2018

Nach dem überraschenden Rücktritt des langjährigen und geschätzten Ortsbürgermeisters Stefan Gerlach (SPD), wählt der Ortsrat Marienburger Höhe/Galgenberg die 36 jährige Nicole Reuß (SPD) zur neuen Ortsbürgermeisterin im Stadtteil Marienburger Höhe/Galgenberg.

Nicole Reuß ist wissenschaftliche Mitarbeiterin sowie Wirtschaftsinformatikerin an der Universität Hildesheim.

Nach erfolgreicher Arbeit als stellvertretende Vorsitzende im SPD Ortsverein Marienburger Höhe/Itzum (2014-2018) und dem Ortsrat Marienburger Höhe/Galgenberg (seit 2016) konnte Nicole Reuß nötige Kompetenzen erwerben, welche sie nun in ihre Tätigkeit als Ortsbürgermeisterin einbringen kann um mit den anderen Kolleginnen und Kollegen der weiteren Fraktionen den modernen Stadtteil Marienburger Höhe/Galgenberg positiv nach vorne zu bringen. Viel Potential gibt es ja. Dankeschön und viel Erfolg bei der Arbeit!


SPD: Sparen beim Fahren

(Foto: Häger)  Prof. Dr. Helmut Lessing erläutert sein Konzept e2work.                                16. Mai 2018

(tH) Fast 46 Millionen PKW sind zur Zeit in Deutschland zugelassen. Durchschnittlich drei Prozent ihrer „Lebenszeit“ fahren sie, 97 Prozent stehen sie. Prof. Dr. Helmut Lessing vom Institut für Geographie der Universität Hildesheim hält das volkswirtschaftlich für den größtmöglichen Schaden. Im SPD-Ortsverein Marienburger Höhe/Itzum stellte er am 16. Mai Alternativen vor.

Lessing ist auch Geschäftsführer des Forschungsprojekts „E2work – Entwicklung und empirische Evaluation eines Geschäftsmodells zum innerbetrieblichen CarSharing“. E2work heißt auch das Unternehmen, das aus dem Projekt hervorging und erfolgversprechend mit großen Unternehmen zusammenarbeitet. Die Grundidee: Betriebe und Beschäftigte teilen sich ihre Autos. Der Betrieb leased ein Fahrzeug, das nach den Wünschen des Angestellten ausgestattet ist und stellt es ihm gegen Zahlung der halben Leasingrate zur Verfügung. Nutzen können es beide, Vorrang hat der, der sich im Buchungsportal angemeldet hat. Von ihm bekommt er den elektronischen Autoschlüssel aufs Smartphone geschickt, mit dem er losfahren kann. Steht das Auto, kann es vom Betrieb oder anderen Beschäftigten genutzt werden – das Buchungsportal übernimmt das Flottenmanagement.

Erprobt wird das Modell gerade zusammen mit großen Betrieben wie der Universität Hildesheim, dem Helios-Klinikum oder enercity Hannover. Das Einsparpotenzial ist betriebswirtschaftlich enorm und bei 12,4 Millionen Pendlern deutschlandweit auch volkswirtschaftlich. Am größten wäre der Nutzen beim Einsatz von Elektrofahrzeugen. Verbraucht der kostengünstigste Diesel pro 100 Kilometer 49 kWh, kommt das E-Mobil mit 15 kWh aus. Selbst wenn alle PKW in Deutschland elektrisch betrieben würden, stiege der Stromverbrauch gerade mal um etwa 3,5 Prozent. Da die meisten Autos nachts aufgeladen würde, sei das schon unter heutigen Verhältnissen zu ermöglichen, so Lessing.

Dass gegenwärtig erst rund 165.000 PKW elektrisch angetrieben werden, führt Lessing im wesentlichen auf den Widerstand der OEM zurück, der Original Equipment Manufacturer oder auf Deutsch der Zulieferer der Autohersteller. Elektromobile brauchen weniger und andere Bauteile für ihre Antriebe. Hätten dreißig Prozent der PKW einen Elektromotor, setzten die OEM statt 348 Milliarden Euro 104 Milliarden weniger um, natürlich auch mit Auswirkungen auf die Arbeitsplätze. Dennoch hält es Lessing für möglich, dass das Ziel des Nationalen Entwicklungsplans E-Mobilität, im Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge zuzulassen noch erreicht werden kann.

Für Helmut Lessing ist klar, dass der Verbrennungsmotor in PKW aus ökonomischen und ökologischen Gründen keine Zukunft hat. Das gelte auch für das unwirtschaftliche und unvernünftige Nutzen individueller PKW. Mit e2work zeigte er bei der Mitglieder- und Stadtteilversammlung der SPD eine interessante Perspektive auf. Ortsvereinsvorsitzender René Laske dankte ihm dafür. Die SPD werde das Thema weiterverfolgen.


Lärmspaziergang auf der Marienburger Höhe

(Foto: SPD)   Nicole Reuß, Brigitte Cappelmann, René Laske, Kurt Warmbein                     17. April 2018

(rl) Auf Einladung von der „Bürgerinitiative für eine lebenswerte Marienburger Höhe“ haben unser Vorsitzender René Laske sowie die Ortsratsmitglieder Nicole Reuß und Brigitte Cappelmann am Lärmspaziergang teilgenommen.

Gemeinsam mit rund 20 Bürger*innen haben wir mit professionellen Messgeräten des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) die Lautstärke auf der Marienburger Straße gemessen.

Hierbei kamen Werte von rund 73 Dezibel (an der lautesten Stelle, nähe Netto) und ca. 59 Dezibel (an der ruhigsten Stelle, in einer Seitenstraße) zustande.

Eine dauerhafte Lärmbelästigung schadet den Menschen bspw. durch unruhigen Schlaf und somit unmittelbar bei der Entwicklung eines jungen Menschens. Aber auch für alle anderen Bewohner*innen können diese Werte auf lange Zeit schädigend sein.

„All diese Faktoren müsse die Stadt aufgreifen, und zwar nicht nur bei einer Planung eines möglichen Baugebietes am Wasserkamp“, so Laske.

Grundsätzlich sollte die Stadt Hildesheim gemäß der „EU-Umgebungslärmrichtlinie“ schon bei 65 Dezibel Maßnahmen gegen den Lärm durchführen.

„Dies sei wichtig“, so Laske, „da das Leben und die Lebensqualität der Menschen vor Ort besser und gesünder gestaltet werden sollte“.

Die Stadt Hildesheim überarbeitet derzeit ihren „Lärmaktionsplan“.

Ein spannender Spaziergang mit viel Spaß und Informationen.

Wir bleiben für Sie am Ball!